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Wissenswertes für Sportliche
Diesen Monat:
Sport im Urlaub: Leistungsdruck lieber zu Hause lassen.
So mancher wird im Urlaub vom olympischen Ehrgeiz gepackt, und joggt, radelt oder walkt nach dem Motto „Höher, schneller, weiter“, um seinen müden Körper innerhalb kürzester Zeit auf Touren zu bringen. Dabei wäre es besser, es mit einer Bergsteiger-Weisheit zu halten: Wer weit kommen will, muss langsam gehen.
„Es ist klar erwiesen, dass sportliche Aktivität der Erholung positiv beeinflusst“, sagt Dr. Christiane Wilke vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. „Sie sollte aber maßvoll und angemessen sein."
Was das heißt, muss jeder für sich herausfinden. Ehrgeiziger Leistungsdruck darf ruhig zu Hause bleiben. Außerdem sollte die körperliche Belastung durch Anreise, (eventuellen) Jetlag, Zeitumstellung, und anderes Klima berücksichtigt werden. Am besten plant man eine individuelle Leistungskurve für den Urlaub, mit langsamer Steigerung, Leistungshöhepunkt in der Urlaubsmitte, und sanftem Abschwung, rät Sportdozentin Wilke.
Oft gesellt sich zum übertriebenen Ehrgeiz auch falsche Selbsteinschätzung – dabei stellen viele Sportarten gern verkannte Anforderungen an Kondition und Motorik. Am dritten und siebten Tag ist das Verletzungsrisiko am höchsten, weil die Energiespeicher leer sind und die Konzentration nachlässt. Dann sollte man einfach eine Ruhepause einlegen.
(Quelle: Prisma)
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